Am 14. Juli 2026 jährt sich die verheerende Hochwasserkatastrophe des Jahres 2021 zum fünften Mal. Die Bilder der überfluteten Straßen, zerstörten Häuser und Geschäfte sowie die Schicksale vieler betroffener Familien sind bis heute unvergessen. Die Flut hinterließ in Altena tiefe Spuren – nicht nur an Gebäuden und Infrastruktur, sondern vor allem im Leben vieler Menschen. Zahlreiche Familien verloren innerhalb weniger Stunden ihr Zuhause oder ihre wirtschaftliche Existenz. Auch fünf Jahre später sind die Folgen der Katastrophe für viele Betroffene noch immer spürbar.
Aus Anlass dieses Gedenktages laden die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark und die katholische Kirchengemeinde St. Matthäus Altena-Nachrodt-Wiblingwerde gemeinsam zu einem Moment des Innehaltens ein. Am Dienstag, 14. Juli 2026, um 15.30 Uhr werden die Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen läuten – als hörbares Zeichen des Erinnerns, der Verbundenheit und der Hoffnung.
„Die Flut hat den Altenaerinnen und Altennaer schmerzlich vor Augen geführt, wie verletzlich unser Leben ist. Gleichzeitig haben sie erlebt, wie viel Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Nächstenliebe in unserer Stadt steckt. Wenn am 14. Juli unsere Glocken läuten, laden sie uns ein, innezuhalten – für die Menschen, die bis heute mit den Folgen der Flut leben, für die, die wir verloren haben, und für die Hoffnung, dass wir auch künftige Herausforderungen gemeinsam tragen werden“, sagt Pfarrerin Mara Roth.
Mit dem gemeinsamen Glockengeläut setzen beide Kirchengemeinden bewusst ein ökumenisches Zeichen. Es richtet sich an alle Menschen – unabhängig von ihrer Konfession oder ihrem Glauben. Das Läuten soll Raum geben für Erinnerungen, für stille Gedanken oder ein Gebet sowie für den Dank an die vielen Helferinnen und Helfer, die während der Flut und in den Monaten danach mit großem persönlichen Einsatz Unterstützung geleistet haben.
Fünf Jahre nach der Katastrophe möchten die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark und die katholische Kirchengemeinde St. Matthäus daran erinnern, dass Zusammenhalt und Solidarität das Fundament einer lebendigen Gemeinschaft sind. Das gemeinsame Glockengeläut soll deshalb nicht nur an die Ereignisse des Sommers 2021 erinnern, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht für die Zukunft sein.
Beide Kirchengemeinden laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich am 14. Juli um 15.30 Uhr diesem Moment des Gedenkens anzuschließen und für einen Augenblick innezuhalten.