Unsere Zukunft beginnt jetzt …

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, darum fürchten wir uns nicht.“

Psalm 46,2-3

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark 

stellt Weichen für die zukünftige Gemeindestruktur

In einer Gemeindeversammlung hat die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark ihre Mitglieder über den aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses zur zukünftigen Nutzung ihrer Gebäude informiert. Hintergrund sind sowohl die finanziellen Rahmenbedingungen der Gemeinde als auch strukturelle Veränderungen innerhalb des Kirchenkreises.

Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark entstand im Jahr 2023 durch die Fusion der  Evangelischen Kirchengemeinde Altena, der Evangelischen Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld und der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde. von drei Kirchengemeinden. Ziel dieses Zusammenschlusses war insbesondere eine gemeinsame und nachhaltige Personalentwicklung. Zum Zeitpunkt der Fusion wurden der neuen Gemeinde drei Personalstellen sowie der Erhalt aller bisherigen Standorte mit ihren Gebäuden zugesichert.

Bereits mit dem ersten Haushaltsplan Ende 2023 zeigte sich jedoch ein erhebliches strukturelles Defizit. Trotz verschiedener Sparmaßnahmen – insbesondere im Personalbereich – blieben auch die folgenden Haushaltspläne defizitär. Ein wesentlicher Kostenfaktor sind weiterhin die Gebäude. So flossen im Jahr 2025 mehr als 100 Prozent der kirchlichen Zuweisungen in deren Unterhaltung und Betrieb.

Im Juni 2025 hatte das Presbyterium in einer Informationsveranstaltung deutlich gemacht, dass Veränderungen im Gebäudebestand unvermeidbar sein werden. Parallel dazu wurden neue Personalkennzahlen der Landeskirche vorgegeben. Diese führten dazu, dass der ursprünglich zugesagte Personalschlüssel von drei Stellen künftig nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Perspektivisch stehen der Gemeinde maximal zwei Personalstellen zur Verfügung.

In den vergangenen Monaten hat sich der Bau- und Finanzausschuss intensiv mit der Situation beschäftigt. Grundlage der Beratungen waren unter anderem betriebswirtschaftliche Analysen, Ergebnisse einer Gemeindeanalyse, aktuelle Gemeindegliederzahlen sowie der Gebäudezustand. Auch der synodale Transformationsprozess des Kirchenkreises – „Transformation 2035“ – bildete einen wichtigen Rahmen für die Überlegungen. Siehe hierzu auch:  www.kirche-iserlohn.de/kirchenkreis/ohne-wandel-keine-zukunft/ .

Auf dieser Grundlage hat sich das Presbyterium zu mehreren Klausurtagen getroffen, um Kriterien für die zukünftige Gebäudestruktur zu entwickeln. Dabei spielten Aspekte wie eine zentrale Lage, gute Erreichbarkeit, ein geeigneter Gottesdienstraum, multifunktionale Gemeinderäume sowie Möglichkeiten der Identifikation mit der Gemeinde eine wichtige Rolle.

Nach intensiven Beratungen und Abwägungen hat das Presbyterium beschlossen, künftig einen zentralen Standort für Kirche, Gemeindearbeit und Verwaltung zu entwickeln. Als sogenannte „Zukunftsgebäude“ sollen die Lutherkirche und das Lutherhaus in Altena erhalten bleiben und als Mittelpunkt des evangelischen Gemeindelebens in der Region weiterentwickelt werden.

Andere Gebäude wurden als „Abschiedsgebäude“ eingestuft. Mit diesem Beschluss ist zunächst eine grundsätzliche Richtungsentscheidung getroffen worden. Die konkrete Planung der zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten steht noch aus und soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit vielen Beteiligten entwickelt werden.

Dafür werden nun vier parallele Beratungsprozesse angestoßen: Für die drei großen Abschiedsgebäude-Komplexe Wiblingwerde, Nachrodt und Mühlendorf beginnen jeweils eigene Beratungen über mögliche (Trägerschafts-) Perspektiven und zukünftige Nutzungen. Parallel dazu startet eine Zukunftswerkstatt für die Zukunftsgebäude. Sie soll Ideen und Konzepte dafür entwickeln, wie Lutherkirche und Lutherhaus künftig als zentraler Ausgangspunkt evangelisch-kirchlichen Lebens in der Region wirken können – mit einer Ausstrahlung über Altena und die Region hinaus.

Bis Februar 2028 – kurz vor den nächsten Presbyteriumswahlen – bleiben alle Gebäude in gemeindlicher Nutzung – außer eine perspektivische Nutzung/Lösung kann vorher erzielt werden. Die kommenden zwei Jahre sollen genutzt werden, um tragfähige Konzepte zu entwickeln und gleichzeitig die inhaltliche Ausrichtung der Gemeindearbeit weiterzudenken.

Die Gemeinde lädt ihre Mitglieder ausdrücklich ein, sich aktiv in diesen Prozess einzubringen – mit Ideen, Engagement und Fachwissen. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft des kirchlichen Lebens vor Ort zu finden. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt ist eine gesamtgemeindliche praktische und inhaltliche Ausrichtung über den Standort der Zukunftsgebäude hinaus zu entwickeln.

Hier finden Sie noch einmal alle bisher geplanten öffentlichen Termine im Zusammenhang mit den angekündigten Veränderungen:

• 15.04. 19:00 Uhr: Gemeindehaus Nachrodt

•  21.04. 19:00 Uhr: Gemeindehaus Wiblingwerde

•  28.04. 19:00 Uhr: Gemeindehaus Mühlendorf

•  05.09. 10:00 Uhr: Zukunftswerkstatt im Lutherhaus

Interessierte und Gemeindeglieder können sich über diesen 

Link/ QR-Code für eine Beteiligung registrieren: https://forms.office.com/e/iAf7e0aDxt

Für das Formular einfach mit dem Handy scannen!

Berichte über die Termine: